Günstigere Trommeln ...

... biete ich für Leute bzw. Einrichtungen an, die nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, um die 250 EUR oder mehr für eine Trommel auszugeben.

Bei diesen Trommeln entfällt die sonst übliche Fellgarantie und beschränkt sich auf Schadensfreiheit bei Lieferung.

 

Dabei gibt es folgende Varianten:

 

1. Für Einzelpersonen:

Immer wieder kommt es vor, dass Trommeln bei mir landen, bei denen ich nicht alles aufarbeite oder es nicht sooo genau nehme, weil es entweder (zumindest noch) nicht nötig ist oder den Kosten-Nutzen-Rahmen sprengen würde. Diese sind deshalb zum Teil deutlich günstiger. Es sind in der Regel keine Profiinstrumente, aber für den Anfang oder auch Schulalltag mehr als ausreichend. 

Diese Instrumente erscheinen meist nicht auf der Webseite, weil auch Fotos machen und Beschreibungen verfassen Arbeit bedeutet und eingepreist werden muss.

Falls Interesse bestehen sollte, nehmen Sie gerne Kontakt auf.

 

 

2. Für Schulen oder soziale Einrichtungen:

 

a. Wenn Sie etwas Zeit haben:

Ich besorge gebrauchte Trommeln gemäß Ihrer Vorstellung und mache sie so fit, dass sie für den Schulgebrauch bestens geeignet sind. Sie werden aber nicht, wie sonst üblich, komplett zerlegt und auch nur neu bespannt, wenn es wirklich nötig ist.

Die Preise für diese Trommeln liegen in der Regel zwischen ca. 120 & 170 EUR EUR pro Stück - je nach Einkaufspreis und Arbeitsaufwand.

 

b. Wenn es möglichst schnell gehen soll:

Ich besorge (je nach Verfügbarkeit) neue Trommeln gemäß Ihrer Vorstellung. Dabei handelt es sich um vernünftig verarbeitete, afrikanische Instrumente, die von mir zwar gestimmt, aber nicht nachbearbeitet werden. Sie sind für den Schulbetrieb vollkommen ausreichend.

Der Stückpreis für eine Djembé in üblicher Erwachsenengröße liegt dann ...

... bei Djembés aus Ghana bei ca. 150 EUR

... bei Djembés aus Guinea oder Mali bei ca. 230 EUR

Super billige Trommeln (z.B. aus Indonesien) biete ich auch hier nicht an, weil sie einerseits in der Regel schlicht nichts taugen und ich zudem die damit meist einhergehende Ausbeutung nicht unterstützen möchte. Was soll schon beim Trommelbauer ankommen, wenn der Verkaufspreis trotz weiter Transportwege unter 100 EUR liegt?

 

Zusatzinformation:

Die Frage, ob ich überhaupt importierte Neuinstrumente anbieten soll, hat mich einige Zeit beschäftigt.

Ich habe mich dazu entschlossen, weil das meist sehr begrenzte Budget und der Weg über Behörden wie Schulämter immer wieder dazu geführt hat, dass Schulen bei mir angefragt haben und ich Kostenvoranschläge erstellt habe, die aber so gut wie immer "zu teuer" waren. Von denen, die es zu entscheiden haben, wird leider gerne das Billigste gekauft, was der Markt hergibt, weil natürlich gespart werden soll.

Welch absurde Blüten diese Billigkäufe manchmal treiben, erlebe ich immer wieder. So habe ich

z. B. mal für eine Schule einen Kostenvoranschlag erstellt, der natürlich "zu teuer" war. Es wurden dann 10 Billigtrommeln gekauft und weil die alle klangen wie Blecheimer, wurde ich dann für einen Tag gebucht, um die Teile vor Ort so weit zu stimmen, dass man wenigstens halbwegs damit spielen kann.

Hinzu kommt, dass bei schlechter Qualität, wie sie für unter 100 EUR bei den großen Musikhäusern angeboten wird, die ersten Reparaturen oft nicht lange auf sich warten lassen. Diese kosten dann schnell mehr als die ganze Trommel, was wiederum dazu führt, dass neue schlechte "Instrumente" gekauft werden statt die "alten" reparieren zu lassen.

 

Wie die Praxis gezeigt hat, scheint es jedoch für engagierte Lehrkräfte möglich, in gewissen Grenzen etwas Einfluss auszuüben und sich auf einen Kompromiss zu verständigen.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, diesen Mittelweg anzubieten.